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Before I speak, I have something to say

Merker/Schoch

Max Merker

französisch, Italienisch

26.05.2017—18h30

Dauer 1h – Auf deutsch – Übertitel französisch, Italienisch

Before I speak, I have something to say

Ein Marx Brothers Reenactment 

In „Before I speak I have something to say“ dreht sich alles um den Witz. Wie funktioniert er? Ist er Kunst? Kann er politisch wirksam sein? Inspiriert von den berühmten Marx Brothers widmen sich die Theatermacher Max Merker und Matthias Schoch dem Humor. Szenen aus den frühen Filmen der amerikanischen Komikertruppe und Interviews mit deren Aushängeschild Groucho Marx liefern den beiden Schauspielern das Ausgangsmaterial für ihre Inszenierung. Entstanden ist daraus ein gleichermassen humorvoller wie scharfsinniger Theaterabend über das unerschütterliche Wesen der Komik und die subversive Wirkmacht des Witzes. Mit verspieltem Charme übertragen Merker und Schoch die Marx Brothers-Sketches in die Gegenwart. Unseren politisch humorlosen Zeiten setzen sie ein physisches und verbales Feuerwerk aus Gags entgegen. Mit vollem Körpereinsatz toben sie sich auf der Bühne aus, bespielen im Klipp-Klapp-Komödien-Stil das raffiniert-einfache Bühnenbild und amüsieren das Publikum mit absurd-überdrehten Musiknummern.

Das ist total komisch, aber auch himmeltraurig. Denn zwischen den Slapstick und die Revuenummern schieben sich projizierte Texte, kurze Video-Einspielungen und nachgespielte Interviews, in welchen die Kehrseite des Humors und des Show-Business durchschimmert. Dies zeigt sich insbesondere an Margret Dumont, der „straight woman“ der prominenten Komikertruppe, die die Stichworte liefert für die Pointen der Marx Brothers. Ohne sie hätten die Sketches der prominenten Brüder nicht funktioniert. Gleichzeitig macht sie die private Beziehung zu Groucho Marx zur tragischen Figur und bringt die persönlichen Abgründe des bekannten Komikers ans Licht.

„Before I speak I have something to say“ ist in erster Linie ein erfrischend direkter Angriff auf die Lachmuskeln. Der Theaterabend macht aber darüber hinaus intelligent und tiefgründig deutlich, dass beim Witz Wirkmacht und Ohnmacht immer nahe bei einander liegen.

Mathias Bremgartner

  • Besetzung

    Mit
    Max Merker und Matthias Schoch

    Konzept
    Martin Bieri, Max Merker, Matthias Schoch

    Idee/Regie
    Max Merker

    Musik
    Matthias Schoch

    Dramaturgie
    Martin Bieri

    Ausstattung
    Martin Dolnik

    Licht/Video/Technische Leitung
    Patrick Hunka

    Regieassistenz
    Marianne Amsler

    Diffusion
    Ramun Bernetta

    Produktion
    Merker/Schoch

    Koproduktion
    Fabriktheater Rote Fabrik, Kleintheater Luzern, Theater Orchester Biel Solothurn

    Unterstützung
    Ernst Göhner-Stiftung, Jürg George Bürki-Stiftung, Migros Kulturprozent, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

  • Verbindungen

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